Pflegekonzept
Die Pflege in unserem Haus geschieht auf der Grundlage der Aktivitäten und existenziellen Erfahrungen des Lebens (AEDL) der Pflegewissenschaftlerin Monika Krohwinkel.
Folgende AEDL wurden von Frau Krohwinkel definiert:
- Kommunizieren können
- Sich bewegen können
- Vitale Funktionen des Lebens aufrecht erhalten können
- Sich pflegen können
- Essen und Trinken können
- Ausscheiden können
- Sich kleiden können
- Ruhen und schlafen können
- Sich beschäftigen können
- Sich als Mann oder Frau fühlen und verhalten können
- Für eine sichere Umgebung sorgen können
- Soziale Bereiche des Lebens sichern können
- Mit existenziellen Erfahrungen des Lebens umgehen können

Zwei wesentliche Aspekte sind bei der Erarbeitung von Pflegeplanungen unbedingt zu berücksichtigen:
Ein anderer wichtiger Aspekt, ist die aktivierende Pflege. Hier geht es um den einfachen Grundsatz von soviel Unterstützung, wie nötig und soviel Selbständigkeit, wie möglich.
Dieses Pflegeverständnis sorgt für ein selbstbestimmtes Leben, trotz Pflegebedürftigkeit. Selbstbestimmung bedeutet, selbst entscheiden zu können, wie lange man schlafen möchte, wann man aufstehen möchte, was und wann mann essen und trinken möchte, welche Ärzte man beauftragen will und an welchen Aktivitäten man teilnehmen möchte.
Wir wissen, dass das Leben im Pflegeheim niemals das eigene Zuhause ersetzen kann. Doch es sollte so gestaltet sein, dass die negativen Umstände, die zum Einzug geführt haben, nicht den Mittelpunkt des neuen Lebensabschnittes bilden. Vielmehr müssen diese negativen Aspekte erfolgreich bewältigt und die positiven, wie sichere medizinische Versorgung, Hilfestellung, wann immer sie gebraucht wird, neue soziale Kontakte und somit oftmals Rückführung aus isolierten Lebensumständen in den Vordergrund gestellt werden.